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Fenster tauschen. Alte Fenster führen zu hohen Energieverlusten und oft zu einem unbehaglichen Wohnklima. 20 Jahre alte Fenster entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik, in manchen Fällen kann sich eine Sanierung lohnen, in anderen ist ein Tausch zu empfehlen. Kalte Oberflächen und unangenehme Zugluft gehören nach einem Fenstertausch der Vergangenheit an.
Wärme einfangen. Stand der Technik ist ein Wärmeschutzglas. Wärmeschutzverglasung verliert nur mehr die Hälfte der Energie, verglichen mit einer Isolierverglasung der 80er Jahre. Das Geheimnis der Wärmeschutzverglasung ist die Bedampfung mit einer unsichtbaren Metallschicht, welche die langwelligen Wärmestrahlen wieder in den Raum reflektiert und so die Wärme einfängt. Moderne Fenster haben bereits drei Scheiben und können so die Wärmeverluste gegenüber der Zweifach-Verglasung noch einmal halbieren.
Fachgerechter Fenstereinbau. Beim Einbau neuer Fenster ist es wichtig, dass Sie einen Einbau nach Ö-Norm B 5320 verlangen. Dadurch wird ein luftdichter Einbau gewährleistet. Beim luftdichten Einbau werden die Fugen zwischen Rahmen und Mauerwerk mit speziellen Folien oder Dichtstoffen verklebt. Das Mauerwerk muss vor dem Einbau der Fenster einen Glattstrich erhalten. Ausschäumen der Fugen mit Hartschaum ist zu wenig.
Dämmung Fassade. Werden die Fenster getauscht, sollte gleichzeitig in Erwägung gezogen werden, die Fassade zu dämmen. Die Fenster lassen sich dann optimal in die Fassadendämmung integrieren.
Sanierungsscheck 2013. Für den Fenstertausch gibt es finanzielle Unterstützung vom Bund. Mehr unter www.sanierungsscheck2013.at.
Weitere Informationen Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ 02742 / 221 44 Montag-Freitag von 9-15 Uhr und Mittwoch von 9-17 Uhr, www.energieberatung-noe.at Bürgertelefon der EnergieRegion EnergieRegionsManagerin: DI Julia Jüly (Energiepark/Bruck) 02162 / 68100-19